London: A Flying Visit – Tag 3

Am dritten Tag zeigte sich London von seiner freundlichen Seite. Strahlendblauer Himmel, angenehme Temperaturen. Der Trafalgar Square war erneut unser Ausgangspunkt für unsere Tour. Zuerst besichtigten wir die National Gallery, die klassische Werke vom 13. bis zum 19 Jahrhundert ausstellt. Besonders interessant für mich: Velázquez, van Gogh, Manet, Monet und Renoir. Erschöpft von der Kunst suchten wir einen Supermarkt auf, um uns mit Sandwiches einzudecken, die wir dann vor der Kulisse des Big Ben verspeisten. Nachdem wir dem Glockenschlag zur vollen Stunde gelauscht hatten, führte unser Besichtigungsprogramm zum London Eye, dem größten Riesenrad Europas. Für die 18 Pfund Eintritt bekommt man einiges geboten. Das Programm beginnt mit einer 4D-Videoshow (Seifenblasen, Wind und Schnee inklusive) über das Riesenrad, die recht eindrucksvoll ist. Danach ging es in eine der 32 Glasgondeln, die einen mit 0.26 m/s in eine Höhe von 135 Metern befördern. Die Aussicht war fantastisch. Während der halbstündigen Fahrt (dort als Flug bezeichnet), kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive bestaunen und die Größe der Stadt erahnen. Nach diesem Erlebnis verabschiedeten sich Seppi und Hansi von Dominik und mir Richtung Wembley Stadion, das die zwei Letztgenannten mangels Interesse auslassen wollten. Wir zogen es vor, durch Soho zu wandern und uns dort umzusehen. Ein paar Stunden später trafen wir uns dort um den letzten Abend mit indischem Essen beginnen zu lassen. Entgegen unserer Vorsätze verlief auch dieser Abend wieder äußerst ruhig und entspannt 🙂

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London: A Flying Visit – Tag 2

Der zweite Tag begann mit einem English Breakfast um 8:30 Uhr im Hotel. Ich bin normalerweise kein Frühstücker, aber wenns Baked Beans, Spiegelei und Würstchen gibt, bin ich dabei 🙂 Bei den anderen dagegen hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Gestärkt folgte das klassische Touristenprogramm. Ausgehend vom Trafalgar Square marschierten wir durch den Financial District, vorbei am Tannenzapfen/Gurke/Gherkin (Swiss Re Building) von Sir Norman Foster zur Tower Bridge. Beim City Hall Café gabs einen kurzen Zwischenstopp mit Tee und Kaffee. Wir folgten der Themse, vorbei an der HMS Belfast, durch den sehr charmanten Borough Market unterhalb der Zugarkadenbögen, vorbei am Globe Center bis wir die Tate Modern Gallery erreichten. Das Museum in einem alten Fabriksgebäude beherbergt Moderne Kunst von van Gogh, Matisse und Picasso bis Warhol. Es ist – wie alle staatlichen Museen in London– kostenlos. Unser nächstes Ziel war China Town im Szeneviertel Soho. Man kann dort sehr gut und günstig Essen. Es reiht sich ein All-You-Can-Eat Mittagsbuffet an das nächste, beginnend ab 4.9 Pfund pro Person. Nach dem ausgiebigen Mittagessen war ein Spaziergang angebracht: Hyde Park. Die Anlage ist wunderschön und sehr weitläufig. Nachdem wir den Park durchkreuzt bzw. umrundet hatten, statteten wir dem berühmtesten Kaufhaus der Welt, dem Harrods, einen Besuch ab. Geheimtipp: Die Luxus-WCAnlagen im fünften Stockwerk (aufmerksame Leser erkennen den Zusammenhang mit dem früheren Tagesprogramm 🙂 ). Leider regnete es wieder stärker und so beschlossen wir ins Hotel zu fahren um ein bisschen zu rasten. Abends statteten wir den Pubs in der Gegend um Kings Cross einen Besuch ab.

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London: A Flying Visit – Tag 1

Als am Mittwoch mein Wecker klingelte war es fünf Uhr früh. Eine unwirtliche Zeit. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage vertrieb meine Müdigkeit allerdings schnell und so ging es mit U6 und U3 zur Station Erdberg, von wo aus ich mit dem Terravision Bus nach Bratislava fuhr. Die Station selbst ist völlig unbeschildert, neben einem heruntergekommenen Wartehäusschen. Die Karte auf der Homepage ist aber genau und korrekt und so saß ich pünktlich im Bus Richtung Slowakei. Die Securitychecks dort am Flughafen sind etwas eigenartig, aber es ging wenigstens schnell. Ryan Air ist im großen und ganzen eine sehr sympathische Fluglinie. Der Flug ist allerdings eine einzige Dauerwerbesendung, an Schlaf nicht zu denken. Die Landung in Stansted war hart, aber pünktlich. Sehr erheitert hat mich die sehr laute „wirsindpünktlichgelandet“- Fanfare. Nicht nur ich bin etwas erschrocken. Manche Fluggäste fühlten sich zu einem kurzen Schrei bemüßigt. Das Wetter in Stansted war gut, kein Regen, leichter Wind. Da GB kein Vollanwender des Schengenabkommens ist, sind die Sicherheitskontrollen bei der Ein und -ausreise beachtlich. Im Spurt habe ich dann meinen Bus ins Zentrum (Liverpoolstreet) noch erreicht und war somit nach nur einer Stunde Downtown. Als erster von uns Vieren in London, machte ich mich auf die Suche nach unserem Hotel. Pfund abheben, Oystercard aufladen und ab in die Tube. Übrigens: Die Oystercard lohnt sich sehr schnell. Sie kostet fünf Pfund, von denen drei als Kaution einbehalten werden. Der Minimalaufladebetrag liegt bei 5 Pfund. Das Single-Ticket ist mit 4 Pfund überteuert, die Tageskarte liegt bei 5.6 Pfund. Auch unsere Unterkunft, das „Fairway Hotel“, in der Argylestreet 15 wärmstens empfehlen. Es ist sehr günstig, zentral und für britische Verhältnisse sehr sauber. Um 15 Uhr trafen Dominik, Hansi und Seppi per Zug aus Cambridge ein und wir waren komplett.

Als erstes begaben wir uns zum Picadilly Circus, wo wir die berühmten Werbereklamen bestaunten. In den ersten Minuten mussten wir uns alle an die Menschenmassen gewöhnen, die sich dort aneinander vorbeischieben. Wie in Trance ließen wir uns von den Massen zum Leicester Square treiben. Es folgten: Trafalgar Square, Buckingham Palace (inkl. Change of the Guards), Green Park und retour. Abends versuchten wir in Soho zu landen, was aber nicht exakt gelang. Später setzte starker Regen ein, der uns die planlose Suche nach der perfekten Bar etwas erschwerte.

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Microsoft Office 2007 and Ubuntu

You really need Microsoft Office for work but you are not willing to switch to a Microsoft brand operating system? No problem! Office 2007 works like charm with the windows compatible runtime environment Wine. Just follow this tutorial and you can start using MS office, which is still not completely replaceable by open source software, especially if you have to exchange documents with other people using it. For the record: I still prefer Latex, but sometimes one has to bite the bullet, which is actually not that much of a problem.

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