London: A Flying Visit – Tag 1

Als am Mittwoch mein Wecker klingelte war es fünf Uhr früh. Eine unwirtliche Zeit. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage vertrieb meine Müdigkeit allerdings schnell und so ging es mit U6 und U3 zur Station Erdberg, von wo aus ich mit dem Terravision Bus nach Bratislava fuhr. Die Station selbst ist völlig unbeschildert, neben einem heruntergekommenen Wartehäusschen. Die Karte auf der Homepage ist aber genau und korrekt und so saß ich pünktlich im Bus Richtung Slowakei. Die Securitychecks dort am Flughafen sind etwas eigenartig, aber es ging wenigstens schnell. Ryan Air ist im großen und ganzen eine sehr sympathische Fluglinie. Der Flug ist allerdings eine einzige Dauerwerbesendung, an Schlaf nicht zu denken. Die Landung in Stansted war hart, aber pünktlich. Sehr erheitert hat mich die sehr laute „wirsindpünktlichgelandet“- Fanfare. Nicht nur ich bin etwas erschrocken. Manche Fluggäste fühlten sich zu einem kurzen Schrei bemüßigt. Das Wetter in Stansted war gut, kein Regen, leichter Wind. Da GB kein Vollanwender des Schengenabkommens ist, sind die Sicherheitskontrollen bei der Ein und -ausreise beachtlich. Im Spurt habe ich dann meinen Bus ins Zentrum (Liverpoolstreet) noch erreicht und war somit nach nur einer Stunde Downtown. Als erster von uns Vieren in London, machte ich mich auf die Suche nach unserem Hotel. Pfund abheben, Oystercard aufladen und ab in die Tube. Übrigens: Die Oystercard lohnt sich sehr schnell. Sie kostet fünf Pfund, von denen drei als Kaution einbehalten werden. Der Minimalaufladebetrag liegt bei 5 Pfund. Das Single-Ticket ist mit 4 Pfund überteuert, die Tageskarte liegt bei 5.6 Pfund. Auch unsere Unterkunft, das „Fairway Hotel“, in der Argylestreet 15 wärmstens empfehlen. Es ist sehr günstig, zentral und für britische Verhältnisse sehr sauber. Um 15 Uhr trafen Dominik, Hansi und Seppi per Zug aus Cambridge ein und wir waren komplett.

Als erstes begaben wir uns zum Picadilly Circus, wo wir die berühmten Werbereklamen bestaunten. In den ersten Minuten mussten wir uns alle an die Menschenmassen gewöhnen, die sich dort aneinander vorbeischieben. Wie in Trance ließen wir uns von den Massen zum Leicester Square treiben. Es folgten: Trafalgar Square, Buckingham Palace (inkl. Change of the Guards), Green Park und retour. Abends versuchten wir in Soho zu landen, was aber nicht exakt gelang. Später setzte starker Regen ein, der uns die planlose Suche nach der perfekten Bar etwas erschwerte.

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