Enzianhütte, Rumer Alm und Vintlalm

Mit dem Fahrrad erreicht man vom Stadtzentrum aus mit etwas Mühe den Ausgangspunkt für eine nette Dreialmenwanderung im Karweldengebirge, und zwar den Landeshauptschießstand Innsbrucker Hauptschützengesellschaft (sic). Man stärke sich am der Tränke neben dem Kinderspielplatz und folge dem vorbildlich ausgeschilderten Weg, der anfangs noch asphaltiert ist, bis zur ersten Abzweigung. Dann geht es weiter auf schönen Waldwegen, immer der Beschilderung nach, bis zur Enzianhütte (1041m). Diese erste Einkehrmöglichkeit erreicht man nach nur ca 20 Minuten, heute war sie jedoch wegen Krankheit geschlossen.

Wenn man die Enzianhütte umrundet, kann man dahinter dem Wanderweg zur Rumer Alm folgen, die man nach weiteren 30 Minuten bzw. 200 hm erreicht. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Innsbruck. Weiter geht es der Beschilderung Richtung Vintlalm folgend, immer bergwärts, ca 280 weitere Höhenmeter, die sich etwas ziehen. Die Landschaft ändert sich merklich und vor allem das rötliche Gestein ist schön anzusehen. Man erreicht die Vintlalm (1567m) von oben und überblickt das östliche Inntal und den Brenner. Eine ähnliche Wanderung ist hier beschrieben.

 

 

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Von der Hungerburg zur Umbrüggler Alm, zur Höttinger Alm und zur Seegrube

Ausgehend vom Wanderwege-Hub Hungerburg, erreicht man hinter der Talstation die ausgeschilderten Wanderwege zur Umbrüggeler Alm und zur Arzler Alm.

Hält man sich links, gelangt man nach nur 30 Minuten die Umbrüggler Alm (Beschreibung hier). Man folgt der Beschilderung weiter und gelangt über Forstwege, einen kurzen Waldabschnitt und über die Skipiste nach einer weiteren Stunde zur Höttinger Alm (1487m). Als beinahe etwas bösartig erweist sich der letzte Anstieg, ruhigen Schrittes vorbei an den Rindern, bis zur Alm. Die letzten Höhenmeter ziehen sich, da man die Alm bereits gut im Blick hat.

Nach einer Stärkung geht es weiter entlang des Forstweges Richtung Nordosten. Man folgt der Beschilderung zur Bodensteinalm und quert nahezu steigungsfrei den Hang, bis man eine Gabelung erreicht. Man hält sich bergwärts und erreicht nach ca. 200 Höhenmetern die Bodensteinalm (1661m) entlang eines Forstweges. Man kann nun entweder der Forststraße bis zur Seegrube folgen, oder quält sich über den Seegrubenbahnsteig unterhalb der ebensolchen hinauf bis zur Bergstation. Von der Höttinger Alm bis zur Seegrubenbahnbergstation (1905) benötigt man etwa eineinhalb Stunden. Belohnt wird man mit einem traumhaften Ausblick über Innsbruck und das Inntal sowie auf die unzähligen Touristen in Flipflops und Seidenblusen. Man schließe sich diesen an und gleite bequem ins Tal. Eine weitere Beschreibung der Tour fndet sich hier.

 

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Der Grawa-Wasserfall im Stubaital

Da das Stubaital für mich bisher beinahe unbekanntes Terrain darstellte, bin ich neulich kurzerhand bis nach Ranalt gefahren. Dort beginnt nämlich der Wilde Wasser Weg, dem man sehr bequem entlang der Ruetz folgen kann. Der Wanderweg ist eher ein Spaziergang, aber sehr nett gestaltet. Kurz nach Ranalt befindet sich hier der Parkplatz der Bsuchalm, etwas weiter befindet sich ebenfalls ein größerer Parkplatz. Vom Parkplatz der Bsuchalm überquert man dir Straße und folgt dem ausgeschilderten Wanderweg, der sich nach kurzer Strecke hin zu einem Platz mit kleinem Wasserfall und Sonnenliegen hin öffnet, der sogenannten WildeWasserArena. Weiter geht es dann entlang des WildeWasserWeges auf Plattformen und Stegen, von denen aus man reißende Stromschnellen betrachten kann, bis zur Tschangelair Alm (1390m). Man überquert die Straße und wandert weiter entlang des sehr gepflegten Weges und erreicht nach insgesamt ca. 1.5h den eindrucksvollen Grawa Wasserfall und die Grawa Alm. Der Grawa Wasserfall ist der breiteste Wasserfall der Ostalpen und stellt ein Naturdenkmal dar, das sich zu sehen lohnt.

 

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Schlossbachklamm

Die Schlossbachklamm ist einer der vielen schönen Schluchten in der Nähe von Innsbruck. Wer schon einmal mit der Mittenwaldbahn bzw. Karwendelbahn nach Bayern (oder gleich ins Außerfern) gefahren ist, kennt die atemberaubende Bahnstrecke, die sich durch die nördlichen Kalkalpen schlängelt. Die Schlossbachklamm befindet sich zwischen Leithen und Hochzirl und ist sehr leicht erwanderbar. Ausgehend von der Station Leithen unterquert man die Bahntrasse durch eine Unterführung und findet sich auf einem Forstweg wieder. Diesem folgend, landet man auf einem gut beschilderten Steig. Leider ist dieser sehr über einem Jahr (Stand Juni 2016) bis auf weiteres gesperrt, wie eine Anfrage beim Seefelder Tourismusverband ergab:

Das letztjährige heftige Unwetter im Juni war der Auslöser für die Sperre der Schlossbachklamm. Man hat damals versucht den Weg wieder herzurichten (entwurzelte Bäume und große Felsbrocken wurden entfernt) um ihn soweit gefahrlos begehbar zu machen, leider ohne Erfolg. Es kam immer wieder zu Hangrutschungen. Die Klamm musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden! Euch heuer hat sich die Situation durch die starken Regenfälle nicht gebessert, die Schlossbachklamm bleibt weiterhin gesperrt, wer durchgeht macht dies auf eigene Gefahr!

Aus diesem Grund sollte die Klamm ausschließlich bei Schönwetter besucht werden. Von Leithen nach Hochzirl sind es lediglich 4.5 km (300hm) und die Wege sind sehr gut ausgeschildert.

 

 

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Bergiselschanze

Das vermutlich bekannteste Wahrzeichen Innsbrucks ist die 50m hohe Bergiselschanze. Das von der leider kürzlich verstorbenen Star-Architektin Zaha Hadid entworfene Bauwerk wurde das 2003 fertig gestellt. Am Bergisel ist man schnell, nach nur wenigen Serpentinen zu Fuß erreicht man das Bergisel Areal, auf dem sich das Tirol Panorama, das Andreas Hofer Denkmal sowie das Kaiserjägermuseum befinden. Der Eintritt zur Schanze ist vergleichsweise human (9,5€ (Einheimische 8,5€)), ab zwei besuchen lohnt sich die Jahreskarte. Zur Schanze selbst führt ein Lift, mit dem man bequem den Schanzentisch sowie das Restaurant erreicht. Mit etwas Glück kann man den Skrispringern beim Training zusehen, und zwar auch im Sommer. Am Runterweg in die Stadt empfiehlt sich ein Besuch beim legendären Kulturgasthaus Bierstindl.

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