Vienna from above: DC Tower

The DC Tower 1 is Austria’s highest buiding and was finished in February this year. It is prominently visible in Vienna’s skyline and it stands out from all other buildings as it features a waved silhouette symbolizing the Danube river. The tower is 220m high (250 with its antenna) and offers an amazing view over the city. The venue can be reached via U1 VIC station and is located next to the Uno City. It is not advertised much but you can enter the building and take the lift to the top (9.5€). The visitor platform is in the 58th floor and can be reached with an elevator. There is also a restaurant which not opened yet and you can have a look at the tuned mass damper which stabilizes the building against the wind. This feature is quite useful as the tower may sway up to 45cm.

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UNIDO – Intern

Als ich vor mehr als eineinhalb Jahren nach Wien zog, unternahm ich viele ausgedehnte Streifzüge um die Stadt zu erkunden. Besonders beeindruckt hat mich damals das Vienna International Center, auch bekannt als UNO-City und ich fasste damals ins Auge, mich dort zu bewerben um mir das Ganze von Innen ansehen zu können. Now guess what… 🙂 Seit mehr als zwei Monaten gehe ich dort täglich ein und aus und bin nach wie vor begeistert!

Die UNO-City beherbergt mehrere Organisationen des UN-Systems, wobei die IAEA (Atomenergiebehörde) und die UNODC (Drogenbekämpfung) die zwei bekanntesten Einrichtungen sein dürften. Es befindet sich dort aber unter anderem auch die UNIDO, eine Sonderorganisation der UNO, welche sich der Industrieentwicklung in Entwicklungsländern verschrieben hat. Da ich mehr als ein Jahr bei Médecins Sans Frontières Vienna erste Erfahrungen im Bereich der Entwicklungshilfe sammeln konnte und außerdem Business Engineering an der TU studiere, war die Bewerbung für ein Praktikum bei der UNIDO für mich eine logische Konsequenz.

Im April diesen Jahres habe ich mich über die Website der Organisation initiativ beworben, es folgten mehrere Telefonate und ein Vorstellungsgespräch. Fast drei Monate später hatte ich die schriftliche Zusage und war schon sehr gespannt, wie dieser neue Abschnitt wohl werden würde. Seit September bin ich nun in der Systems Unit der Abteilung Information & Communication Management als Praktikant in Vollzeit tätig und beschäftige mich hauptsächlich mit der Web- und Datenbankentwicklung. Es wäre kein richtiger Artikel in meinem Blog über einen neuen Abschnitt meines Lebens, wenn ich nicht wieder vollen Herzens folgendes schreiben könnte: Ich habs wieder gut erwischt 🙂

Meine Abteilungskollegen sind außerordentlich nett, entgegenkommend und ich fühle mich dort seit Anfang an pudelwohl. Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich um kurz vor 9 Uhr früh mit der Sicherheitskontrolle, durch die alle Besucher und Interns müssen. Inzwischen weiß ich, welche Gürtel und Schlüssel Aufmerksamkeit erregen und kleide mich dementsprechend. Anschließend bringt mich ein kreislaufanregender Fahrstuhl in den 10. Stock (oberirdisch!) und ich beginne meine Arbeit im Office D1061, das ich mir mit Jing, einer freundlichen Praktikantenkollegin teile.

Inzwischen konnte ich schon einige verschiedene Arbeitsumfelder kennen lernen: von Großküche bis Online-Redaktion, von Industrielabors bis hipper Werbeagentur doch hier bei der UNO ist es doch wieder etwas ganz Neues. Rein optisch ist es sehr formal, Hemd-in-der-Hose und Sakko sind für Männer quasi Pflicht, Krawatte optional. Vielleicht ist das ICM-Department wie so oft in der IT weniger hierarchisch als vielleicht andere Abteilungen, denn der Umgang ist vom Abteilungsleiter bis zum unbezahlten Intern mehr als freundlich und wesentlich weniger steif als man vielleicht erwarten würde.

Eines der täglichen Highlights ist das Mittagessen 🙂 In der Großkantine gibt es jeden Tag mindestens fünf verschiedene Menüs zur Auswahl sowie je eine Grill-, Sandwich-, Nudel- sowie Sushi-Corner und somit ist für jeden was dabei. Schon anhand der verschiedensten Speisen erkennt man, wie viele verschiedene Nationalitäten und Kulturen dort vertreten sind und das ist etwas, das mir einfach wahnsinnig gut gefällt und an das ich mich gewöhnen könnte. Doch nicht nur mittags merkt man, dass man sich in der größten internationalen Organisation der Welt befindet. In den Gängen herrscht wie überall ein Gewirr an Sprachen, allein sechs verschiedene sind offiziell: Englisch, Französisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch und Arabisch. Die beiden Arbeitssprachen sind Englisch und Französisch, wobei Englisch eindeutig vorherrschend ist (puh… Glück gehabt! 🙂 ). Gerade, dass ausschließlich Englisch gesprochen wird macht für mich einen großen Reiz aus, da diese Sprache liebe und dort auch lerne unterschiedliche Dialekte und Akzente schneller zu verstehen. Alles in allem → sehr lehrreich!

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Hamsterkäufe und Chaos erwartet

Der Standard warnt bereits seit Tagen vor dem bevorstehenden Wintereinbruch, insbesondere im Osten des Landes. Mit Teasern wie „Unfälle, Tote und Verletzte“ wird eindringlich auf das zu erwartende Chaos hingewiesen. Die Panik/Wetterwarnungskarte von Meteoalarm stellt Österreich als besonders einladendes Plätzchen im Herzen Europas dar.

Die Detailkarte der ZAMG finde ich jedoch besonders interessant. In Tirol fällt zwar mehr Schnee als in Wien, die Hauptstadt bekommt aber die höchste Warnstufe (DEFCON 1) spendiert, während sich mein bergiges Heimatbundesland mit der mittleren Warnstufe begnügen muss. Entweder, die ZAMG setzt auf die Psychologie um die Wiener in Angst und Schrecken zu versetzen, auf dass diese ihre Autos stehen lassen, oder es steckt der Tiroler Tourismusverband hinter der niedrigeren Warnstufe um Touristen nicht zu vergraulen. Auch interessant: Schneeräumung in Tirol  (© APA) vs. Wien  (© de.academic.ru) 🙂

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Nächster Halt: 1160

Mein Gastspiel im Studentenheim ist schon wieder vorüber und ich wohne seit zwei Wochen in meiner neuen WG im sechzehnten Wiener Gemeindebezirk. Dort habe ich ganz in der Nähe der U-Bahn eine sehr nette und geräumige Wohnung gefunden und bereichere nun das sowieso schon aufstrebende Viertel mit meiner Anwesenheit. 🙂

Retrospektiv betrachtet ist es sehr interessant, wie sich die Ansichten ändern bzw. wie man sich auf neue Situationen einstellt. Auch wenn ich in einem früheren Post die Anbindung des Studentenheimes gelobt habe, ging mir die Fahrerei in letzter Zeit extrem auf die Nerven. Obwohl es eine schöne Zeit im Europahaus war, bin ich froh jetzt nicht mehr am Stadtrand zu wohnen. Schließlich bin ich nach Wien gezogen um etwas zu erleben und die Vorzüge der Stadt zu nützen und nicht, um mich an der ruhigen Lage und der Natur zu erfreuen, die sich sowieso das halbe Jahr von ihrer unwirtlichen Seite zeigt. Doch nicht nur die Lage ist eine deutliche Steigerung meiner Lebensqualität, sondern auch das jetzige Platzangebot ist wesentlich angenehmer und ich hab mehr Raum für mich – und vorallem für meinen Krempel 🙂

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