Gut gegen Nordwind

Meine Eltern nutzten ihren Besuch in Wien um ihren (angeblich) kulturscheuen Sohn ins Theater, genauer in die Kammerspiele, zu entführen. Um den Einstieg für mich möglichst sanft zu gestalten, wählten sie die Verbühnung von Glattauers Buch „Gut gegen Nordwind“, das von einer unabsichtlich initiierten Fernbeziehung handelt. Da sich diese Beziehung im Medium Email abspielt, war das Stück sowohl modern als auch nachvollziehbar. Ich wage mich jetzt lieber nicht allzu weit in die Theaterkritik vor, sondern beschließe mit dem Fazit: Sehr sehenswert.

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Ein echter Zugereister geht nicht unter

Inzwischen bin ich schon fast zwei Monate an meinem neuen Studienort Wien. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Schwarzspanierstraße im Zentrum Wiens, hat es mich ins Europahaus im 14. Wiener Gemeindebezirk verschlagen. Hier bewohne ich seit fast sechs Wochen meine 18qm große Garçonnière und fühle mich hier am Stadtrand Wiens inzwischen sehr wohl. Die anfänglichen Bedenken aufgrund der etwas dezentralen Lage sind gelegentlichen Zweifeln gewichen, die mich – wenn überhaupt – nur noch im (sehr gut angebundenen) Nachtbus heimsuchen. Die Infrastruktur der Umgebung ist ausgezeichnet. Neben einigen nützlichen Geschäften befindet sich hier die Endhaltestelle der 49er Linie und zur U4 benötige ich weniger als 10 Minuten zu Fuß. Insgesamt benötige ich ca. eine halbe Stunde um die TU zu erreichen. Ich denke, das ist für Wien akzeptabel und klingt nur für einen verwöhnten Innsbrucker wie mich abschreckend. Die Anlage selbst ist von sehr schönen Parks umgeben, in denen es sich im Sommer sicher sehr gut aushalten lässt. Hier ein paar Eindrücke:

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